“Was kostet das denn?”
Natürlich ist das eine Frage, die jeden Rechtssuchenden beschäftigt, der überlegt, ob anwaltliche Hilfe in seiner Lage nicht vielleicht doch sinnvoll wäre.

Zunächst die wichtigste Information:

Wenn Sie mich anrufen, kostet das zunächst einmal gar nichts (außer evtl. den Telefongebühren). Kostenpflichtig wird der Anruf erst, wenn ich Sie berate.
Und bevor ich damit beginne, weise ich darauf hin.

Das gleiche gilt für ein Gespräch in der Kanzlei. Wenn Sie also lieber persönlich den Sachverhalt schildern möchten und dafür einen Termin wünschen, ist dies ebenfalls möglich.

 


Ich sage Ihnen vorher, ab wann ein Gespräch mit mir Geld kostet!
 

Das typische erste Gespräch, ganz egal ob am Telefon oder persönlich:

 

1.) Sie schildern mir den Fall, in dem Sie meinen Rat brauchen.

2.) Ich stelle eventuell Rückfragen, um fehlende Informationen zu erhalten, die ich benötige, um Sie in dem Fall zu beraten.
 

Natürlich können Sie mir den Fall auch z.B. per E-Mail schildern.

 



3.) Ich nenne Ihnen eine Summe, die ich für die Erstberatung in Ihrem Fall berechnen würde.
Sofern ein außergerichtliches Vorgehen notwendig wird, nenne ich auch hierfür einen Preis.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4.) SIE ENTSCHEIDEN, ob Sie bereit sind, die Summe zu zahlen.

Bitte beachten Sie, daß in bestimmten Fällen der Staat meine Kosten übernimmt. Sollten Sie ein geringes Einkommen haben, sprechen Sie mich bitte auf diese Möglichkeit an.

Ich vertrete Sie auch in diesem Fall!

 

 


 

 

 

 

4a.) Sagen Sie jetzt “ist mir zu teuer”, zahlen Sie nichts - schließlich bekommen Sie auch keinen Rechtsrat.

 

 

 

 


 

 

 

4b.) Sie sind bereit, die vereinbarte Summe zu zahlen.

 

5.) Ich berate Sie oder werde für Sie tätig. Erst JETZT entstehen Kosten, die ich später in Rechnung stelle.

 

Das erste Telefonat kann natürlich auch nur aus einer Terminvereinbarung für ein persönliches Gespräch bestehen.


Anhand des Sachverhaltes, wie Sie ihn mir schildern, beurteile ich, wie schwierig es in Ihrem Fall sein wird, Sie zu beraten. Entgegen alter Vorstellungen hängt dies nicht davon ab, um welche Summe es geht. Ein Fall mit einem Streitwert von 3.000,- Euro kann durchaus einfacher sein als ein Fall mit einem Streitwert von 250,- Euro, weshalb die Gebührentabelle, die einen Rechtsfall nach Streitwert beurteilt, nicht wirklich weiterhilft.


 


Ich bevorzuge es, einen Pauschalbetrag mit meinen Mandanten zu vereinbaren. Dies ist für beide Seiten gerechter. Häufig liegt eine solche Vergütungsvereinbarung unter den Gebühren, die lt. Gebührentabelle fällig würden, bei niedrigen Streitwerten und komplizierten Fällen kann er - dies sind aber Ausnahmefälle - auch darüber liegen.
Das liegt vor allem daran, daß bei einem Streitwert von 100,- Euro lt. Tabelle Gebühren unter 20,- Euro fällig würden. Wenn der Fall entsprechend kompliziert ist, kann ich für diesen Betrag keinen kostendeckenden, fundierten Rechtsrat geben. Und eine gute Beratung sollte für Sie wichtiger sein als eine günstige Beratung.
 

Die Erstberatung kann für einen Endverbraucher (also kein Unternehmen oder kein Kaufmann) zudem auch nach Tabelle niemals mehr als 249,90 Euro kosten (inkl. MwSt.), allerdings erst bei einem Streitwert über 6.000,- Euro.
Im Regelfall ist sie - egal ob nach Tabelle oder mit Vergütungsvereinbarung - deutlich günstiger.

Eine Obergrenze für das außergerichtliche Tätigwerden - also z.B. Schreiben an die Gegenseite - gibt es nicht.
Aber auch hier kann eine Vergütungs- vereinbarung getroffen werden, deren Höhe maßgeblich davon bestimmt wird, mit wie viel Aufwand das außergerichtliche Vorgehen betrieben werden soll. Soll z.B. in mehreren Schreiben auf einen Vergleich hingewirkt werden oder der Gegenseite nur durch ein anwaltliches Schreiben verdeutlicht werden, daß eine gerichtliche Auseinandersetzung kurz bevor steht, wenn bestimmte For- derungen nicht erfüllt werden? Der Aufwand unterscheidet sich, also auch der Preis. Entsprechend werde ich Ihnen auch hier eine Summe nennen, die ich hinsichtlich des Aufwandes für angemessen halte.
 

 

Sie wissen nun, wie teuer meine Arbeit für Sie werden wird und können entscheiden, ob Sie meine Hilfe in Anspruch nehmen möchten oder nicht.

Sollten Sie z.B. Hartz IV-Empfänger sein oder als Straftäter einen Verteidiger zwingend benötigen (sog. Pflichtverteidiger), den Sie nicht selbst bezahlen können, bezahlt der Staat die Anwaltskosten.

Sprechen Sie mich auf diese Möglichkeit an, wenn Sie glauben, daß dies in Ihrem Fall so sein müßte. Ich vertrete Sie deshalb nicht anders als einen Mandanten, der selbst zahlt.

 

 

 

Ich habe ein Angebot für meine Dienstleistung gemacht, Sie lehnen ab.
Es entstehen für Sie keine Kosten. Sie werden sich vorstellen können, daß ich diesen Fall möglichst vermeiden möchte. Daher dürfen Sie davon ausgehen, daß ich mich bemühe, mein Angebot für eine Vergütungsvereinbarung so zu gestalten, daß der Preis einerseits fundierten Rechtsrat (also eine entsprechende zeitliche Beschäftigung mit dem Fall) ermöglicht, andererseits aber nicht so hoch liegt, daß Sie ablehnen müssen.

 

 

Erst jetzt entstehen für Sie Kosten, denn nur in diesem Fall werde ich Sie zunächst rechtlich beraten, wie die nächsten sinnvollen Schritte aussehen könnten und damit die Arbeit machen, für die Sie mich auch bezahlen müssen. In den meisten Fällen gibt es mehrere Handlungsalternativen, die unterschiedliche Risiken und Nutzen bergen.
Ich werde Sie diesbezüglich umfassend beraten und mit Ihnen abstimmen, ob und wie weiter vorgegangen werden soll.